Mennonitisches Friedenszentrum
Unsere Arbeitsschwerpunkte
Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit
Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
Solidarität und Lernbereitschaft
Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
Kritische Begleitung
dem Friedenszeugnis Gehör verleihen auf gesellschaftlichen und politischen Ebenen

Grundlegende Informationen zur Arbeit mit Flüchtlingen und zu Fragen von Asyl allgemein und Asyl in der Kirche finden sich unter www.kirchenasyl.de
Die Gemeinden der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) haben in einer Umfrage die essentielle Notwendigkeit der MFB-Arbeit bekräftigt. Die neu formulierten Leitgedanken (PDF) bilden die Grundlage für weitere Entscheidungen.
Neues aus dem MFB
Erinnerungskultur – vom Privaten, das öffentlich und vom Öffentlichen, das privat ist
Mitten in der niederrheinischen Landschaft am Rand von Neuss steht am Wegesrand ein Gedenkstein. Er erinnert an den ehemaligen Friedhof der jüdischen Gemeinde Roselle. Geht mensch den Hain hinauf, findet er/sie einen steinernen Davidsstern. Die hebräische Inschrift...
Wir brauchen wieder Lila! – Von Gratismut und Zivilcourage
Lange ist er her, der "Kirchentag der lila Tücher" 1983 in Hannover, mit denen zahlreiche Teilnehmende die Nachrüstungsdebatte zum zentralen Thema machten. Das Motto des damaligen 20. Deutschen Evangelischen Kirchentags lautete "Umkehr zum Leben" - auf den Tüchern...
Heimat – keine Heimat ?!?
So viel geht mir durch den Kopf seit den Vorkommnissen in Chemnitz - und es gelingt mir kaum, meine Gefühle und Gedanken zu artikulieren. Wie so oft hilft mir dabei die Musik: Herbert Grönemeyer hat 1988 auf der CD "Ö" das Lied "Keine Heimat" veröffentlicht, 2000 dann...
Wie alles begann …

Das Friedenszentrum startete im Januar 2005 als ein Beitrag der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) zur „Dekade zur Überwindung von Gewalt. Kirchen für Frieden und Versöhnung. 2001-2010“, die auf ihren Antrag hin vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufen wurde.
Während der Dekade entstanden überall auf der Welt neue Initiativen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Friedensbildung und Versöhnung.
Auf der IX. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006 brachte die VDM wiederum Anträge (gemeinsam mit den Delegierten der EKD) ein: Seitdem wurde weltweit an einer internationalen ökumenischen Friedensdenkschrift gearbeitet. Das Friedenszentrum lieferte die Vorlage der am 9. Dezember 2009 von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) verabschiedeten Friedenserklärung „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“.
Die Friedenserklärung wurde in die Dokumentation der Ökumenischen Friedenskonvokation mit hinein genommen, die im Mai 2011 in Kingston, Jamaika, einberufen wurde (in Anlehnung an den Antrag Dietrich Bonhoeffers, den er 1934 auf der Ökumenischen Versammlung in Fanö stellte und in der Tradition der Vollversammlung von Seoul 1990 für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung).
Die Schlussbotschaft von Kingston galt als ein weiterer Meilenstein auf dem ökumenischen Weg zur X. Vollversammlung des ÖRK 2013 in Busan, Südkorea.


